Samstag, 3. Oktober 2015

Deutschland - das "Schamland"

Deutschland ist ein Land, das auf Betreiben der herrschenden Klasse politisch gezielt entsolidarisiert wird und gegen die Armut viel zu wenig getan wird. Diese wird als sozialer Kolateralschaden einer Politik für die Wirtschaft einfach hingenommen. Alles wird dank einer gleichgeschalteten Presse unter den Teppich gekehrt.

Um die Ursachen hierfür zu verschleiern, wird alles dafür getan, daß sich die Armen sich für ihre Armut auch ja selbst verantwortlich fühlen und der unsichtbaren Macht, die sie in dieser hält, im Idealfalle für ihre Almosen sogar noch dankbar sind.

Die Armut im Land steigt weiter rasant an, aberdie Potliek ttu naicht das geringste dagegen. Braucht sie auch nicht, denn für die Verschleierung der Armut sind ja die ergebenen Medien da.

»Armut wird als sozialer Kollateralschaden einer Politik für die Wirtschaft einfach hingenommen.«


Anstatt hiergegen jedoch wirksam vorzugehen, werden die bestehenden Verhältnisse entweder geleugnet, schön geredet oder einfach so organisiert, dass die Armen sich für ihre Armut auch ja selbst verantwortlich fühlen und der unsichtbaren kafkaesken Macht, die sie in dieser hält, im Idealfalle für ihre Almosen sogar noch dankbar sind.

Derlei Selbstunterwerfung unter ein menschenverachtendes System wird dabei nicht nur mittels der Hartz-IV-Ideologie, sondern auch und vor allem durch die Tafeln im Lande besorgt – während die Wirtschaft das Elend der Armen bereits als neues Geschäftsfeld zu erschließen begonnen hat.

Die Tafeln sind letztlich nur der Prototyp von Institutionen, die den Zeitgeist perfekt verkörpern. Meine Tafelkritik habe ich daher immer als exemplarische Gesellschaftskritik verstanden. Und diese Kritik zielt im Kern immer darauf ab, Systeme der Entmenschlichung zu demaskieren.

Weblink:

Mutter Blamage: Warum die Nation Angela Merkel und ihre Politik nicht braucht
Mutter Blamage
von Stephan Hebel


Zehn Jahre Hartz IV

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