Weihnachten kann einem ganz schön auf die Nerven gehen. Zum Beispiel,
wenn schon im September die ersten Lebkuchen und Christstollen im
Supermarkt auftauchen. Oder wenn bereits am 6. Dezember das erträgliche
Maß an "Last Christmas"-Einspielungen im Radio deutlich überschritten
ist.
Wenn die Fußgängerzone ein einziges Schieben und Drängen ist. Wenn
man noch auf den letzten Drücker ein Geschenk in der überfüllten
Innenstadt besorgen muss. Wenn man im Parkhaus vergeblich durch die
Stockwerke kurvt und doch keinen Parkplatz findet. Wenn man noch viel zu
viel zu erledigen und keinen blassen Schimmer hat, wie man das alles
hinkriegen soll.
Im Kaufrausch befindliche Innenstadtbesucher und viele Besucher
stöhnen über die überfüllten Innenstädte und über die hohen
Parkplatzgebühren. Sie bringen die Hektik mit in die Innenstädte, kaufen
aber im nächsten Einkaufsmoment alles, was das Erzgebirge und Taiwans
Fabriken hergeben.
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