Zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR - als verblichenem sozialistischen Staat - ruft die Linkspartei wieder offen den Kommunismus als politisches Ziel aus. Die Vorsitzende der Linken Gesine Lötzsch ermuntert ihre Partei, „viele unterschiedliche Wege“ zum Kommunismus - wie in einem Selbstbedienungsladen - auszuprobieren.
Ein für allemal fertige Lösungen gibt es nicht. Radikale Realpolitik
steht im offenen Spannungsfeld von Reformen innerhalb der
gegenwärtigen Gesellschaftsordnung und der Perspektive einer
Gesellschaft jenseits des Kapitalismus.
Doch damit erweist sie ihrer Partei einen Löwendienst.
LINKE-Fraktionschef Gregor Gysi hat sich von den Kommunismus-Äußerungen
der Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch distanziert. »Wir können mit dem Begriff Kommunismus unsere Ziele nicht erklären«, sagte Gysi dem »Tagesspiegel«. Lötzschs Formulierungen seien »missverständlich«.
Weblinks:
Wege zum Kommunimus - Der Artikel in der Tageszeitung »Junge Welt«
Das Gespenst des Kommunismus - Neues Deutschland - Dossier
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