Donnerstag, 10. März 2016

Über ein krankes Gesundheitssysten

Unser Gesundheitssysten krankt daran, dass zu viele daran verdienen, an Symtomen zu arbeiten und herumzudoktoren.

Es sollte darauf ausgerichtet werden, viel, vielmehr für Vorsorge zu tun, damit viele Volkskrankheiten gar nicht erst entstehen.


Reiche gehen zum Arzt um gesund und schön zu bleiben, arme weil sie krank sind. Tip: med. Personal als Beamte, Krankenversicherung zugunsten staatlichem Gesundheitssystem abschaffen.

Mittwoch, 9. März 2016

Nullzins-Politik der EZB und ihre Folgen

Die Europäische Zentralbank (EZB) pumpt Milliarden in den Markt, brummt Banken immer höhere Strafzinsen auf, wenn sie Institute Geld bei ihr parken. Und senkt den Leitzins auf historische Null Prozent.

Die EZB hat ein klares Feindbild: Inflationsraten unter zwei Prozent. Sie – so die Überzeugung – verleiten Konsumenten und Investoren zum Abwarten. Keiner kauft, keiner investiert, weil es ja noch billiger werden könnte.

Das, so die Logik der Zentralbänker, kann jedoch  mit niedrigen oder negativen Zinssätzen bekämpft werden. Motto: Lebe jetzt, spare später.

Bisher hat der gewünschte Übertragungsmechanismus von Geldpolitik in die Realwirtschaft aber irgendwie Ladehemmung, auf die Geldspritzen reagieren vor allem Börsen und Immobilienpreise.

“Die Zinsen werden lange niedrig bleiben”, sagt EZB-Chef Mario Draghi.

Das bedeutet: Wer Geld geliehen hat, etwa für den Kauf einer Immobilie, muss keine Angst haben, dass seine Raten plötzlich steigen. Andererseits: “Es steigt das Risiko, dass es in Deutschland am Immobilienmarkt zu Überhitzungen kommt,” warnt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, Frankfurt.

Für Sparer sieht die Rechnung anders aus: Sie müssen sich wohl oder übel an Niedrigzinsen gewöhnen.

Weblink:

Nullzins-Politik der EZB: Wer gewinnt, wer verliert - Euronews

Merkel hat keine Partner mehr

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim EU-Türkei-Sondergipfel in Brüssel

Merkels Alleingang in der Flüchtlingspolitik und ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage hat die deutsche Kanzlerin um ihre Gefolgschaft in Europa gebracht. Nun steht die Kanzlerin isoliert da.

Die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel wird in Europa als "deutscher Sonderweg" empfunden. Keines der Partnerländer will noch Flüchtlinge in großer Zahl aufnehmen. Eine Kontingentlösung als Angebot an die Türkei ist nicht mehrheitsfähig. Merkel schlägt in der EU ein rauer Ton entgegen.

Wenn es stimmt, das Alleingänge einsam machen, dann hat Angela Merkel keine Partner mehr. Merkel und damit Deutschland sind in der EU isoliert. Die Ausagen Merkels in der Presse sind nur noch als ihre eigene Verteidigung zu interpretieren.

Die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel wird ja offensichtlich auch in Deutschland als Sonderweg empfunden.

Langsam scheint man auch in Deutschland - wie zuvor schon in Schweden, Dänemark, Österreich und Frankreich - zu begreifen, dass man sich auch um die Auswirkungen einer ungebremsten Flüchtlingswelle auf die politischen Folgen im eigenen Land, nämlich eine deutliche Rechsradikalisierung, Gedanken machen muss.

In der Tat hat Merkel keine Partner mehr, und das liegt nicht an den anderen, sondern daran, dass Merkel sich den Blick auf die Realitäten und Fakten verweigert, weil sie ausschließlich sich von ihrem humanitären Imperativ treiben lässt, der die Probleme nicht löst, sondern nur noch verstetigt.

Das haben alle um uns herum verstanden, schaffen deshalb (nationale) Fakten, um zu retten, was noch zu retten ist, derweil Merkel meint weiter in europäischen Maßstab agieren zu müssen, gleichwohl niemand in Europa eine dauerhafte Migration haben möchte, die u.a. auf türkisches Wohlwollen basiert.

Die 'goldenen Brücken', die man Merkel baut, will sie nicht beschreiten, obwohl sie von den Auswirkungen der Schließung der Balkanroute profitiert wie kein anderer.