Samstag, 14. Februar 2026

Über die allgemeine Versorgung mit Krankenhäusern

Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Gang einer Station

Ein kurzer Weg ins Krankenhaus kann Leben retten. Sollten also die kleinen und oft defizitären Kliniken in ländlichen Regionen erhalten werden? Oder braucht es weniger, aber dafür große, spezialisierte Häuser?

Patienten brauchen für die medizinische Versorgung ein qualitativ hochwertiges Krankenhaus, welches im Notfall schnell und sicher zu erreichen ist. Nicht die angebotenen Leistungen einer Krankenhausverwaltung sollten im Mittelpunkt stehen, sondern die Qualität der medizinischen Versorgung.

Dabei sollte stets die Qualität mit abgesicherter Routine im Vordergrund stehen, heißt, eine OP (Prozedur) sollte von einem erfahrenen Arzt durchgeführt oder beobachtet werden.
Hier spielt die Quantität der Operationen eine mit entscheidende Rolle für die Qualität. Je mehr Operationen in einem bestimmten Bereich (z.B. Kardiologie) erfolgreich durchgeführt werden, desto erfahrener der Operateur, was gut ist für den Patienten, weil es zur einer Fehlerminimierung beiträgt.

Jede Stadt sollte ein Krankenhaus zur Verfügung haben, und zwar als Versorgung der Allgemeinmedizin und auch Innere Medizin, und auch Urologie, und auch für Demenzerkrankte oder Alzheimererkrankte. Wie groß die jeweilige Station sein muss, müsste dann im Bedarfsfall jedes Krankenhaus ermitteln.

Das Land bzw. die ländliche Region braucht dabei eher Krankenhäuser nach Art einer Poliklinik mit erfahrenen Operateuren in vielen Bereichen, weil das spart Zeit und rettet Leben. Nicht jedes kleine Krankenhaus mit geringen Fallzahlen und Operationen ist mangels Erfahrung ein gutes Haus.

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist eben keine volks- bzw. betriebswirtschaftliche Diskussion sondern eine Diskussion darum, was uns Gesundheitsfürsorge Wert ist. Der Kardinalfehler war, Gesundheitsversorgung betriebswirtschaftlichen Maßstäben und Entscheidungsstrukturen zu unterwerfen und das hat uns in das Dilemma gebracht, dass nicht das geleistet weden kann, was wir brauchen während die dort Beschäftigten maximal ausgebeutet werden ohne Sinn für Nachhaltigkeit.

Man darf ein Krankenhaus ncht nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten führen. Es ist doch nicht hinnehmbar, daß beispielsweise in Corona-Zeiten die Zahl Intensivbetten kontinuierlich abgebaut wurden nur um dem jeweiligen Krankenhaus eine Auslastung an der Kapazitätsgrenze (und damit Mittelzufluss) zu garantieren. Hier sollte eine massive staatliche Unterstützung erfolgen die sich an den medizinischen Notwendigkeiten und nicht an wirtschaftlichen Gesichtspunkten orientiert.

Der turbokapitalistische Neoliberalismus hat überall seine Spuren hinterlassen - aber im Gesundheitswesen hat er überhaupt nichts verloren. Das heißt überhaupt nicht, dass man nicht gut wirtschaften sollte.

Samstag, 7. Februar 2026

Olympische Winterspiel eröffnet

Olympische Winterspiele

Unter dem Motto "" versuchen die sischen Gastgeber, sich bei der Eröffnungsfeier mit einer bunten und technisch aufwendigen Show im Olympiastadion als modern, weltoffen und friedlich, aber auch selbstbewusst zu präsentieren.

Nach der Absage von Stockholm, Helsinki und München sind die Olympischen Winterspiele 2015 vom IOC an und an als Austragungsland vergeben worden. Die Olympischen Winterspiele sind in Europa längst ein Auslaufmodell. China ist jedoch ein Land ohne jegliche Wintersporterfahrung und daher keine erste Wahl. - Menschenrechte, Umweltschutz, Nachhaltigkeit sind in kein Thema

Wie sieht die Zukunft der Olympischen Winterspiele aus, wenn viele Traditionsorte in den Alpen wie Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Chamonix längst abgewunken haben, weil die Winterspiele dort in den engen umgebenden Tälern eine zu hohe Belastung für die Natur darstellt und sich nicht gegen den Willen der Bevölkerung, die einen zu tiefen Eingriff in die Natur und die dauerhafte Vernichtung von wertvollen Landwuirtschaftsflächen fürchtet, ausrichten lässt.

Donnerstag, 15. Januar 2026

25 Jahre Wikipedia

Wikipedia

Das Online-Lexikon Wikipedia wurde vor 25 Jahren am 15. Januar 2001 von Jimmy Wales gegründet und blickt auf 25 Jahre seines Bestehens zurück..

Denis Diderot

Die großen Enzyklopädisten des 18. Jahrhunderts wie Diderot, Holbach und d'Alembert hätten ihre Freude an Wikipedia gehabt, wollten sie doch das ganze Wissen ihrer Zeit in einer Enzyklopädie zusammentragen.

Wikipedia basiert auf der Idee frei zugänglichen Wissens für Nutzer. Die Idee einer frei zugänglichen Enzyklopädie war damals revolutionär. Das zugrunde liegenden Konzept der freien Mitarbeit und Zugänglichkeit hat sich durchgestzt und bewährt.

Der Erfolg und die weltweite Verbreitung geben Wikipedia recht. Wikipedia liegt auf dem 13. Platz der meistbesuchten Seiten der Welt.

Hinter dem Heer der Freiwilligen steht eine relativ kleine Organisation mit Hauptsitz in San Francisco. Die Wikimedia Foundation beschäftigt gut 100 Entwickler und nimmt durch die jährlichen Spenden gut 120 Millionen Dollar ein. Der deutsche Förderverein kommt auf 80.000 Mitglieder und verfügt über einen Jahresetat von 18 Millionen Euro. Wikipedia finanziert sich durch Spenden. In den USA gibt es eine eigene Gesellschaft.

Geschrieben wird im Autorenkolletiv. Jeder darf bei Wikipedia mitschreiben, es gibt jedoch strenge Regeln bei der Veröffentlichung von Artikeln. Wikipedia hat strenge Regeln, was die Seriosität und die Angabe der Quellen angeht.

Wikipedia legt großen Wert auf Seriosität der Informationen und Quellen. Es versteht sich als Gegenteil zu den sozialen Medien mit ihrer häufig verbreiteten Desinformation.

Von Wikipedia-Verfassern eingereichte Artikel werden von einem zuständigen Kontrolleur überpüft, der die Quellenangaben überprüft.

Das Online-Lexikon Wikipedia ist eine Erfolgsgeschichte. Die deutsche Ausgabe ist mit gut 2,5 Millionen Artikeln die viertgrößte der Welt.

Dennoch hat das Angebot auch mit vielen Problemen zu kämpfen: In Deutschland geht die Zahl der Autoren stetig zurück, der Umgangston wird oft als rüde beschrieben - und der Autorinnenanteil liegt bei gerade mal zehn Prozent.

Ein weiteres Problem ist, daß die Wikipedianer mit 90 Prozent überwiegend männlich sind und daß die Artikel daher auch männlich eingefärbt sind.

Weblink:

Wikipedia - wikipedia.org