Donnerstag, 26. Juli 2018

65. Jahrestag des Angriffs auf die Moncada-Kaserne

Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba

Der Revolutionär Fidel Castro und seine Männer überfielen am 26. Juli 1953 eine der symbolischen Hochburgen der Batista-Diktatur, die Moncada-Kaserne in der ostkubanischen Stadt Santiago de Cuba. Die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba ist ein nationales Denkmal der kubanischen Revolution. Mit einem großen Festakt am 60. Jahrestag wurde des Angriffs der Revolutionäre um Fidel Castro auf die Moncada-Kaserne in der ostkubanischen Stadt gedacht.

Acht Angreifer starben bei der selbstmörderischen Kommandoaktion, 61 weitere Rebellen wurden nach ihrer Gefangennahme gefoltert und umgebracht. Mehrere der Angreifer und der Anführer kamen mit dem Leben davon, wurden aber gefasst und eingekerkert.


Obwohl die Militäraktion 1953 scheiterte, gilt die Attacke auf die Kaserne heute als Beginn der Kubanischen Revolution. Die Aktion, bei der mehrere Rebellen starben, leitete den Beginn der gut sechs Jahre später siegreichen Kubanischen Revolution und damit das Ende der Diktatur von Machthaber Fulgencio Batista (1952-1959) ein.

Das Gebäude wird heute als Schule genutzt und verfügt über weiträumig angelegte Sportplätze. Für die Öffentlichkeit ist ein Museum eingerichtet, in dem die Geschichte der kubanischen Revolution dargestellt ist. Die ehemalige Moncada-Kaserne der Batista-Armee ist heute ein Museum für die Revolution von 1953.




Santiago de Cuba gilt als "Wiege der Revolution" und als Rebellen-Hochburg. Von hier aus startete 1959 nach der Einnahme der Stadt der Siegeszug der Revolutionäre 1.000 Kilometer in Richtung Havanna. Die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba ist ein nationales Denkmal der kubanischen Revolution. Sie ist benannt nach dem General des kubanischen Unabhängigkeitskampfes gegen Spanien 1868–1898, General Guillermo Moncada.

"Die Geschichte wird mich freisprechen." Das hatte Fidel Castro, damals gerade 27 Jahre alt, in seiner berühmten Verteidigungsrede im Prozess vom Oktober 1953 wegen des gescheiterten Überfalls auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba gesagt.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Nelson Mandela 100. Geburtstag

Der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela wäre am 18. Juli 100 Jahre alt geworden

Der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela wäre am 18. Juli 100 Jahre alt geworden. Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 in Mvezo in der Transkei geboren. Nelson Mandela, der Freiheitskämpfer, Präsident und Friedensnobelpreisträger, der gegen den Rasssismus in Südafrika gekämpft hat und gilt als Ikone der südafrikanischen Freiheitsbewegung. Obama würdigt Mandela als einen "Gigant der Geschichte".

Mandela gilt als herausragender Vertreter im Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit, dessen Waffe das Wort war. Mandela war der wichtigste Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Staatswesen in Südafrika. 1993 erhielt er deshalb den Friedensnobelpreis. Bereits zu Lebzeiten wurde er für viele Menschen weltweit zum politischen und moralischen Vorbild.


Seit 1944 war Mandela Mitglied im African National Congress (ANC), seit 1952 dessen Vizepräsident. Nach dem Jurastudium eröffnete er die erste farbige Anwaltskanzlei in Johannesburg. Nach dem Verbot des ANC im Jahr 1960 verließ er heimlich das Land. Im Juli 1962 kehrte er zurück und wurde verhaftet.

1962, auf dem Höhepunkt einer brutalen Kampagne des südafrikanischen Apartheid-Regimes gegen die politische Opposition, wurde der vierundvierzigjährige Anwalt und Aktivist des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) Nelson Mandela verhaftet. Er ahnte nicht, dass er die folgenden siebenundzwanzig Jahre im Gefängnis verbringen würde.

Am 11. Februar 1990 wurde er aus der Haft entlassen. Fast drei Jahrzehnte hatte er wegen seines Kampfes gegen das rassistische Apartheid-System in Haft gesessen. Staatspräsident Frederik de Klerk - der schon den Befehl zur Freilassung Mandelas gegeben hatte - hob gleichzeitig das Verbot des ANC auf. Am 9. Mai 1994 wurde Mandela - mit seinen Stellvertretern Thabo Mbeki und Ex-Präsident Frederik de Klerk - von der Nationalversammlung zum Präsidenten von Südafrika gewählt.

Um seinen Nationalhelden gebührend zu feiern, hat sich Südafrika eine Menge einfallen lassen. So wurden beispielsweise neben den obligatorischen Merchandise-Artikeln auch Gedenkbanknoten eingeführt, die für eine begrenzte Zeit im öffentlichen Handel zugelassen sind. Das Tourismusministerium brachte unterdessen eine extra für das Jubiläum entwickelte App auf den Markt, in der die "Must Sees" des Landes aufgeführt sind - alle mit historischer Bedeutung für Mandelas Leben.

Nelson Mandela ist der Schöpfer des demokratischen Südafrika. Für seinen Einsatz für ein demokratisches Südafrika ohne Rassenschranken wurde ihm 1993 zusammen mit dem damaligen weißen Präsidenten Frederik de Klerk der Friedensnobelpreis verliehen. Mandela ebnete den Weg zur Aussöhnung von Schwarzen und Weißen. Zuma bezeichnete seinen Amtsvorgänger als "Vater der Demokratie".

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Präsidenten im März 1999 hatte sich Mandela für mehrere von ihm gegründete Stiftungen für wohltätige Zwecke engagiert, darunter eine Stiftung, die kostenlos Medikamente an HIV-Infizierte verteilt. Seit einigen Jahren war Mandela wegen seines hohen Alters zunehmend geschwächt und nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen.

Bis zuletzt blieb der Kämpfer für Gerechtigkeit aber die moralische Instanz in seinem Land, in aller Welt wurde er tief verehrt. Seine Landsleute haben ihn schon zu Lebzeiten wie einen Heiligen verehrt. Mandelas große Vision »A better life for all« hat sich nicht erfüllt. Nelson Mandela starb am 5. Dezember 2013 in Johannesburg.

Literatur::

Der lange Weg zur Freiheit: Autobiographie
Der lange Weg zur Freiheit: Autobiographie
von Nelson Mandela

Bekenntnisse
Bekenntnisse
von Nelson Mandela

Meine Waffe ist das Wort
Meine Waffe ist das Wort von Nelson Mandela

Weblink:

Nelson Mandela-Zitate - Zitate-Portal - www.die-zitate.de


Blog-Artikel:

Südafrikas Nationalheld Nelson Mandela ist tot


Blog-Artikel Nelson Mandela:

Nelson Mandela
Nelson Mandela





Samstag, 14. Juli 2018

Die EU zerbröckelt langsam

Flaggen Italiens und der EU

Immer mehr Staaten haben mit der EU ihre liebe Not. Wie es aussieht zerbröckelt die EU langsam aber sicher!

Falls Italien auch noch aussteigt, wird es heftig rumpeln in der Rest-EU bevor sie dann komplett implodiert.

Das gibt noch ein böses Erwachen.

Was bleibt, ist der Ausstieg aus der EU. Mit Großbritannien ist der nach Deutschland größte Nettozahler aus der EU ausgetreten. Griechenland steht zum x-ten mal vor dem Staatsbankrott und ist ohne weitere Milliardenzahlungen vor allem aus Deutschland nicht überlebensfähig. Italien und Griechenland sind nicht fähig oder nicht willens, die EU-Außengrenzen konsequent zu schützen. Weshalb waren sowohl der Euro als auch die EU in dieser Form von Anfang an zum Scheitern verurteilt?



EU und die EZB bewegen sich auf einem Wahnsinnskurs. Und Politikdarsteller und ihre Hofberichterstatter wundern sich, dass das Misstrauen der Bürger wächst und wächst.