Montag, 5. Januar 2026

Konrad Adenauer 150. Geburtstag








Konrad Adenauer


Konrad Adenauer wurde vor 150 Jahren am 5. Januar 1876 als Sohn einer streng katholischen Beamtenfamilie in Köln geboren.

Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er gilt als der bedeutendste Vertreter der rheinischen Republik. Der geborene Rheinländer war politisch streng konservativ.



Konrad Adenauer


Schon in der Weimarer Republik - damals war er noch Mitglied der katholischen Zentrumspartei -
gehörte er als Kölner Oberbürgermeister zu den einflussreich-sten politischen Persönlichkeiten.

Adenauer war von 1917 bis 1933 Oberbürgermeister von Köln. Nach der Machtergreifung der Nazis wurde Adenauer seines Amtes als Oberbürgermeister enthoben und verlor wenig später auch das Amt als Präsident des Preussischen Staatsrates. Während der Nazizeit wurde er politisch durch die Nazis verfolgt und 1945 von den Amerikanern wieder als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt.

Der Aufbau der sozialen Marktwirtschaft, die Aussöhnung mit den Franzosen und die Fokussierung deutscher Interessen auf Europa gehörten zu seinen politischen Leitlinien.

Aufsehen erregte Bundeskanzler Konrad Adenauer im September 1955 mit seinen Staatsbesuch in Moskau.
Adenauer ging es um die Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen, der russischen Seite um die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Viel langes Taktieren der Delegationen war bei diesem Staatsbesuch nötig, um die Kriegsgefangenen schliesslich frei zu bekommen.

Konrad Adenauer

Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde dreimal wiedergewählt (1953, 1957 und 1961) und blieb bis 1963 im Amt.
Zu seinen Stärken zählten rednerisches Talent, Überzeugungskraft und Durchsetzungsstärke.

Der Rheinländer sorgte durch seinen politischen Einfluß dafür, daß Bonn zur Bundeshauptstadt der jungen Bundesrepublik wurde.

Nach verschiedenen Berichten im SPIEGEL über korruptionsverdächtige Geschäfte der Regierung, ließ der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß am 26. Oktober 1962 Rudolf Augstein und sieben andere Mitarbeiter unter Verdacht des Landesverrats festnehmen.

Die Festnahmen lösten eine Welle der Empörung aus, Strauß zog sich folglich der Affäre in die bayerische
Landespolitik zurück, man sprach vom "Anfang des Endes" der Ära des Bundeskanzlers Konrad Adenauer.
Adenauer trat nach der SPIEGEL-Affäre am Ende 1963 vom Amt des Bundeskanzlers zurück.

Danach schrieb er seine Memoiren in seienm Urlaubsdomizil Canobbio am Comer See.

Konrad Adenauer starb am 19. April 1967 im Alter von 91 Jahren in Rhöndorf bei Bonn.

Weblinks:

Konrad Adenauer-Biografie - Biografien-Portal - www.die-biografien.de

Konrad Adenauer-Zitate - Zitate-Portal - www.die-zitate.de

Mittwoch, 12. November 2025

Weltklimaschutz und Weltbevölkerung

Weltklimaschutz-Konferenz in Glasgow

Weltklimaschutz ist auch eine Frage der Weltbevölkerung und des Bevölkerungswachstums. Seit 1990 hat die Menschheit um 50% zugenommen und die CO2-Emissionen als Beispiel für Treibhaussemissionen etwa um 60%. In dieser Zeit sind viele damalige Schwellenländer zu wichtigen Industrienationen aufgestiegen.

Die Einsparungen in den etablierten Industrienationen wurden mehr als kompensiert. Man kann keiner aufsteigenden Nation zumuten, zu verzichten, der Hinweis auf die historische Verantwortung der etablierten Industrienationen kann nicht wegdiskutiert werden. Diese unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen wird sehr schwer werden.

Leider wird das Thema des Bevölkerungswachstums tabuisiert. Solange dieses sich weiter so entwickeln wird wie seit 1990, werden alle Anstrengungen umsonst sein.

Montag, 10. November 2025

Was haben Klimakonferenzen gebracht?

Weltklimaschutz-Konferenz in Glasgow

Die Klima-Konferenz in ist die bereits Klima-Konferenz. Es wird wohl mal wieder zu keinen Ergebnisse kommen, weil 196 Staaten unterschiedliche Voraussetzungen haben und vor allem das System des Wachtums etabliert bleibt. Solange dieses nicht hinterfragt wird, gibt es keinen großen Schritt zur Rettung des Klimas.

Klima-Konferenzen bringen nur so viel, wie die Bereitschaft der Länder ausgeprägt ist, verbindliche Regeln zu vereinbaren, zu beschließen und sie im Hinblick auf die Reduzierung der Erderwärmung auch umzusetzen. Wo dies nicht geschieht, sind diese Konferenzen zum Scheitern verurteilt.

Auf der Klimakonferenz 2015 in Paris wurde vereinbart, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Experten warnen, das Ziel rücke zusehends außer Reichweite.

"Wir sind immer noch auf dem Weg in die Klimakatastrophe", sagt UN-Generalsekretär António Guterres. Seine Fachleute rechnen vor, dass die globale Mitteltemperatur auf etwa 2,7 Grad steigen wird - selbst wenn die Zusagen aus dem Paris-Abkommen eingehalten werden. Das ist deutlich mehr, als die Staaten eigentlich gemeinsam erreichen wollten: eine Begrenzung auf deutlich unter zwei, besser 1,5 Grad.

Schon in Paris, als die Politikerinnen und Politiker sich noch für den Abschluss feierten, hat der damalige US-Außenminister und jetzige Klimagesandte, John Kerry, eindrucksvoll darauf hingewiesen, dass Klimaschutz dann gelingen wird, wenn die Wirtschaft darin den Markt der Zukunft sieht.

Klimakonferenzen, auf denenvon den Teilnehmerländern nichts Verbindliches beschlossen wird, werden die Welt nicht mehr retten können. Es werden nur Lippenbekenntnisse sein, mehr nicht. Länder, die eine aufstrebende Wirtschaft haben und mehr Wohlstand für ihre Bürger generieren wollen (z. B. China, Indien, Russland), werden sich nicht verbindlich festlegen, und wenn doch, dann für Ziele in ferner Zukunft - ob die Ziele dann erreicht werden, steht doch in den Sternen.

Das Klima wird es auf der Erde immer geben; die Frage ist halt, ob die Menschheit dieses Klima überlebt. Aber es werden andere Lebewesen überleben! Es gab eine Zeit, da gab es noch keine Menschen auf der Erde, aber andere Lebewesen.

Wir brauchen eine Konferenz, wo zur Politik auch noch die großen Wirtschafts- sprich Kapitallenker und die Wissenschaftler hinzukommen. Eine Art Konklave, wo immer die aktuellen Ergebnisse und verbindlichen Vereinbarungen mitgeteilt werden und man die TeilnehmerInnen erst aus der Konferenz entlässt, wenn die Menschen dem Ergebnis zustimmen. Unterm Strich müssen alle deutlich aktiver werden, wenn es unser Führungspersonal nicht hinbekommt.

Wenn auf dieser Konferenz wieder nichts wirklich Wirksames beschlossen wird, dann war es das wohl in Sachen Klimaschutz. Was sagte der Papst heute nochmal? Es droht die Unbewohnbarkeit des Planeten.