Dienstag, 30. August 2022

Club of Rome: "Kehrtwende" für lebenswerte Zukunft nötig

Sicht aus dem Weltraum auf die Erde

Eine neue Club-of-Rome-Studie fordert drastische Schritte für eine lebenswerte Zukunft. Derzeit werde die Saat für den Zusammenbruch ganzer Weltregionen gelegt - ohne eine Umverteilung des Reichtums lasse sich die Klimakrise nicht lösen. 

"Grenzen des Wachstums" - bis heute wird mit viel Macht dagegen gehandelt, ignoriert, relativiert und vor allen Dingen die Welt / Erde nicht als das gesehen, was sie ist, sondern in nationales Klein-Klein mit all seinen verheerenden Folgen geredet. Das Verdienst des Beitrages von Elliot Swan besteht darin, das offen auszusprechen, was viele heimlich denken und praktizieren.

Solange die Bewohner der Welt sich nicht auf das besinnen, was sie fernab jeder menschengemachten Grenze sind, nämlich eine Einheit, in der letztendlich jedes Mitglied sich ein Leben in Würde und Wohlergehen wünscht, ist das Versagen vorprogrammiert.

Offensichtlich war es nicht so falsch, was vor 50 Jahren vom "Club of Rome" in einer bemerkenswerten Streitschrift veröffentlicht worden ist - Wachstum muss Grenzen haben. Zur Zeit wird in Deutschland bis Mai das verbraucht, was für ein ganzes Jahr reichen müsste, auf Kosten der Ärmeren (hier und in anderen Teilen der Welt) und der zukünftigen Generationen.

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Samstag, 20. August 2022

Ukraine-Krieg und kein Ende in Sicht


Wladimir Putin hat sich verkalkuliert. Die Nato ist geschlossener denn je, Russland international fast völlig geächtet. Russische GHebietsansprüche in der Ukraine werden völkerrechtlich nicht anerkannt und wirtschaftlich ein Fass ohne Boden. Der Wiederaufbau des Landes wird Unsummen kosten. Welch ein Irrsinn, den Putin da verfolgt.

Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die russische Führung von ihrem Kriegsziel abdrücken könnte. Die Ukraine als Staat soll ausgelöscht werden. Die neuesten Aussagen von Medwedew lassen das Schlimmste befürchten. Und es ist diesen Kriegstreibern völlig egal, wie viele ukrainische Zivilisten und Soldaten dafür ihr Leben verlieren werden. Genauso wie sie ihre eigenen Soldaten in den Tod schicken. 

Der Krieg zieht sich hin und es kommt nicht von ungefähr, das der Präsident der Ukraine Selensky permanent neue Forderungen stellt, aber die westlichen Staaten sind vorsichtig geworden mit der Erfüllung von Wünschen der Ukraine.

Was soll im Ukraine-Krieg werden? Wie wird es wohl weitergehen? Werden sich die konflikt-Parteien sich einigen oder weiterkämpfen?

Die Ukraine wird nicht auf verlorene Gebiete verzichten und der lupenreine Demokrat Putin wird nicht eher ruhen, bis seine faschistischen Ziele erreicht sind.

Der Westen unterstützt gemäß Völkerrecht legitim ein angegriffenes Land, ist aber an diesem Krieg so lange nicht beteiligt, wie Putin den Westen nicht angreift. Völkerrecht hin oder her, ich sehe den Konflikt immer mehr in Richtung Stellvertreter-Krieg getrieben. Ganz zu schweigen davon, dass die Waffenlieferungen von der russischen Regierung selbstverständlich ganz anders aufgefasst und dargestellt werden.


Durch die atomare Abschreckung gibt es ein Patt und so niemand auch nur annähernd versuchen in den Krieg einzugreifen um ihn zu beenden.

Wenn keine Einigung am Verhandlungstisch erreicht werden kann, wird der Krieg weitergehen. Das Grauen geht weiter, die Welt schaut zu und testet fleißig alte und neue Waffen.

Freitag, 8. Juli 2022

Deutsch-französische Aussöhnung in Reims

1962 deutsch-französische Aussöhnung in Reims

Der Staatsbesuch Adenauers 1962 in Paris wurde vom General Charles de Gaulle, dem Staatspräsidenten Frankreichs, als ein Akt der Versöhnung gefeiert.

Am 8. Juli 1962 wurde in der Krönungskirche von Reims symbolisch die deutsch-französische Aussöhnung zelebriert. An das Versöhnungstreffen zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle erinnert eine riesige Gedenktafel vor der Westfassade der Kathedrale.

Kathedrale Reims

Konrad Adenauers Bemühen um eine Normalisierung der Deutsch-Französischen Beziehungen gipfelte 1963 in Paris unterzeichneten Elysèe-Vertrag, welcher die enge Zusammenarbeit beider Staaten besiegelt hat.

Mit einem Festakt in Paris feiern Frankreich und Deutschland im Januar 2023 60 Jahre Élysée-Vertrag.