Samstag, 6. Februar 2016

Zynismus als das vorherrschende Wirkprinzip der Politik

Es ist ein offenes Geheimnis, daß der Zynismus das vorherrschende Wirkprinzip der Politik darstellt. Macht, Moral und Zynismus stehen in einem Zusammenhang.

Dort, wo Politik und Macht sich verbünden, wird Politik zu einer elitären Veranstaltung.

Es ist ein Ausdruck der Macht und zugleich ihres Mißbrauchs, daß die Regierenden heute kein Volk mehr brauchen, um regieren zu können.

Wo kein Volk benötigt wird, ist es unwahrschienlich, daß seine Interssen noch vertreten werden.

Dort, wo die Macht nicht mehr kontrolliert wird, macht sich Zynismus breit, der sich meist im Verborgenen vollzieht.

Je unkontrollierter die Macht, desto größer die Gefahr eines vorherrschenden Zynismus.

Macht verlangt mehr denn je die Abwehr von Zynismus, der sich in einflussreichen Ämtern oft anschleicht.

»Der zynische Herr lüpft die Maske ein wenig, zumal man ohnedies versucht, sie ihm herunterzureißen, lächelt seinen schwächeren Gegenspieler an - und unterdrückt ihn doch. Sachzwang, Machtzwang! Wissen ist Macht, auch so. Die Vormacht lüftet in ihren Zynismen ein wenig ihre Geheimnisse, treibt sozusagen ein bißchen Selbstaufklärung und >plaudert aus der Schule<.«

Es gilt die Kant´´sche Devise: »Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.«

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