Sonntag, 12. Juni 2016

Der wirkliche Feind des bedingungslosen Grundeinkommens ist der Neid

Durch die „erfolgreich“ verlorene Abstimmung über das bedingungslose Grundeinkommensin der Schweiz wurde das Projekt weit zurückgeworfen. Gesiegt hat letzlich die menschliche Kurzsichtigkeit. Die Begriffe „Grundeinkommen“ und „bedingungslos“ sind jetzt verbrannt.

Völlig zu unrecht, denn niemand scheint sich die Mühe zu machen, der Idee auf den Grund zu gehen. Was schon beim ersten Hinhören unsinnig klingt, das wird die Beschränkung der Vorurteile nicht überwinden.

Dass auch in Deutschland ein großer Teil der Bevölkerung durch Transferleistungen unterhalten wird, ist den Gegnern überhaupt nicht bewusst.

Der wirkliche Feind des bedingungslosen Grundeinkommens ist der Neid. Die Kurzsichtigen haben es mal wieder nicht vermocht, aus diesem Grund die Thematik zu Ende zu denken.

Fortschritte in der Robotik, der künstlichen Intelligenz sowie Technologien, die all dies bezahlbar und Großserientauglich zur Verfügung stellen werden, werden bald in allen Ländern ihren Tribut fordern.

In Form von massiver Freisetzung menschlicher Arbeitskraft. Spätestens dann stellt sich die Frage nach einem Grundeinkommen wieder. Und nicht nur in der Schweiz.

Stellt man sich dieser Frage nicht, implodieren die entsprechenden Gemeinwesen - und auch das marktwirtschaftliche System infolge massiver Arbeitslosigkeit und entsprechender sozialer Unruhen.

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