Samstag, 28. November 2015

Wir schaffen das, aber wer schafft hier was?



Wir schaffen das, aber wer schafft hier was?


»Ohne die private Initiative der Bürger wäre die gesamte Flüchtlingshilfe schon längst zusammengebrochen«, sagte von kurzem ein süddeutscher Bürgermeister.

Die Beiträge der Bundesregierung hält sich also in Grenzen. Basiert also die Flüchtlingshilfe also auf den Beiträgen der freiwilligen Helfer? - Fast scheint es so.

Mit einer Flüchtlingspolitik, die auf die private Initiative setzt, lässt sich natürlich viel schaffen, denn die Bundesregeriung braucht ja dann keinen Beitrag zu leisten.

Politische Flüchtlingshilfe = Akutes Staatsversagen.


Setzt nun die Bundesregierung auf diese privaten Initiative der Bürger, um die Flüchtlingshilfe zu organisieren?

»Wir schaffen das« Diesen Satz kann man schon nicht mehr hören. Was wollen wir schaffen, die Flüchtlinge die zur Zeit bei uns sind, integrieren, vielleicht einen Teil. Dieser Wahnsinn der hohen Zahl von Aufnahmen soll in den nächsten Jahren so weitergehen, was kommt dann?

Die heutige Regierung treibt, die Wähler doch in die Arme der AFD, weil diese kein Augenmaß mehr hat. Es kommt mir in der Flüchtlingspolitik vor, als hätten wir wieder eine Einheitspartei.


»Deutschland ist ein starkes Land. Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das.
Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.«

Kanzlerin Angela Merkel,
am 31. August in Berlin


»Wir schaffen das!« - erst umgekehrt wird ein Schuh daraus. Kanzlerin Angela Merkel hat sozial noch nicht viel geschafft. Es ist also zu befürchten, daß sie auch das Flüchtlingsproblem politisch nicht bewältigen kann und bewältigen wird, denn Weltfrendheit und Weltabgewandheit sind nun mal ein überaus ungenügendes Mittel zur politischen
Gestaltung der Zukunft eines Landes.

Wer hat denn gesagt "Wir schaffen das", Europa oder Deutschland? Die Büchse der Pandora wurde von Frau Merkel in ihrer ganzen Selbstherrlichkeit geöffnet und jetzt muss Europa die Lösung sein?

Europa ist die ganze Zeit gegen den Kurs Deutschlands aber Frau Merkel macht so weiter.
Wenn es nach diesem Szenario noch ein "Europa", so wie wir es gerne gehabt hätten geben sollte, dann wird es Zeit, dass es eine europäische Regierung gibt, die für solche Entscheidungen zuständig ist.

Ohne eine grundlegende Neuausrichtung der Politik im Bereich der Sozialpolitik, des sozialen Wohnungsbaus, der Integrationspolitik, der Asylpolitik ist eine Lösung der Flüchtlingsproblematik nicht möglich. - Es ist dann eher zu befürchten: »Wir schaffen das nicht!«


Kommentare:

  1. "Wir schaffen das". Damit ist das Volk bzw. all die ehrenamtlichen Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen sowie die vielen freiwilligen Helfer gemeint.

    Unsere mächtige Kanzlerin stellte im Interview klar, dass sie sich persönlich derzeit NICHT IN DER LAGE SEHE, Asylanten bei sich zu Hause aufzunehmen.

    Es gibt also nichts neues an der Front. Die Katastrophen werden von unseren "Volksvertretern" gemacht und das Volk darf dann den Schaden richten.

    AntwortenLöschen
  2. Die Irrelevanz der Politik

    Alles, womit sich die "hohe Politik" beschäftigt, resultiert aus einer seit jeher fehlerhaften Makroökonomie, genauer: aus einer gänzlich unreflektiert aus der Antike übernommenen Geld- und Bodenordnung. Dazu haben "Wirtschaftsexperten" unterschiedliche Zinstheorien entwickelt, als Basis jeder Wirtschaftstheorie: die Fruktifikationstheorie (A. R. J. Turgot), die Abstinenztheorie (N. W. Senior), die Agiotheorie (E. v. Böhm-Bawerk), die Ausbeutungstheorie (K. Marx), die Liquiditätstheorie (J. M. Keynes), die dynamische Zinstheorie (J. A. Schumpeter), die Grenzproduktivitätstheorie (J. B. Clark), die Loanable-Fund-Theorie (B. G. Ohlin), die Eigentumstheorie (G. Heinsohn / O. Steiger)…

    Die korrekte Urzinstheorie von Silvio Gesell wird in der einschlägigen "Fachliteratur" gar nicht erst genannt, und bis auf die Liquiditätstheorie von John Maynard Keynes (die der Urzinstheorie entspricht, nur anders formuliert ist) sind alle diese Zinstheorien, die eigentlich "Zinsentschuldigungstheorien" heißen müssten, grundlegend falsch (auf alle daraus resultierenden, sehr umfangreichen Denkfehler kann ich hier im Einzelnen nicht eingehen). Denn sie erkennen den Urzins nicht als Störfaktor, der – von einem zwangsläufigen Krieg bis zum nächsten – die marktwirtschaftlichen Regelmechanismen außer Kraft setzt, sondern verwechseln und vermischen diesen heute noch volkswirtschaftlichen Hauptzinsanteil mit dem Knappheitsaufschlag, der, würde er nicht durch den "Offset" des Urzinses gestört, allein für die richtige Allokation zwischen Kreditangebot und Kreditnachfrage in der Marktwirtschaft sorgt!

    Es stellt sich nun die Frage, warum eine halbwegs zivilisierte Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt (und in "God´s own country" schon wieder einstellen musste), etwas im Grunde so Einfaches wie Geld und Zins bis heute nicht verstanden hat. Darum:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2015/09/die-idiotie-vom-unverzichtbaren-zins.html

    AntwortenLöschen
  3. "Wir schaffen das". Damit ist das Volk bzw. all die ehrenamtlichen Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen sowie die vielen freiwilligen Helfer gemeint.

    Unsere mächtige Kanzlerin stellte im Interview klar, dass sie sich persönlich derzeit NICHT IN DER LAGE SEHE, Asylanten bei sich zu Hause aufzunehmen. Es gibt also nichts neues an der Front. Die Katastrophen werden von unseren "Volksvertretern" gemacht und das Volk darf dann den Schaden richten.

    AntwortenLöschen
  4. Frau Merkel, Sie versprechen der Bevölkerung dass Sie einen Plan hätten, bis heute warten wir alle darauf, dass Sie uns "diesen Plan" endlich einmal benennen.

    Sie geben sich leider auch noch, wie die meisten etablierten Parteien, der wahrscheinlich größten Illusion hin, das uns die anderen EU Länder in der Flüchtlings/Migranten Frage helfen werden, leider sehe ich persönlich genau dieses Szenario nicht kommen.
    Frau Merkel, Sie sind für mich politisch unglaubwürdig geworden, denn bisher sehe ich nur eins u. nicht nur bei der CDU, Kopf- u. Planlosigkeit, Scheuklappenmentalität gepaart mit Chaos sowie, für mich noch schlimmer, Lippenbekenntnisse auf deren Worte keine Taten mehr folgen.

    AntwortenLöschen
  5. Der typische (West?) Deutsche hat das Wirtschaftswunder geschaffen, von welchem die Flüchtlinge partizipieren wollen, welche gezielt nach Deutschland wollen. Meine Vision zu der inzwischen und in Zukunft total veränderten Mixtur der Kultur dazu ist: Deutschland schafft sich ab - Wir schaffen das.

    AntwortenLöschen