Freitag, 20. Februar 2015

Keine Rettung in Sicht: Wer rettet wen?

Es wird gerettet, aber es ist trotz "Rettung" keine Rettung in Sicht.
<i>Wer rettet eigentlich wen?</i> Es ist kein einziger Grieche gerettet worden, kein Wunder, denn es geht gar nicht um die Rettung der Griechen.

Es geht nicht um die Rettung der Griechen oder anderer Südeuropäer, sondern um das Wohl der mit hochriskanten Papieren spekulierenden Banken. Für sie ist die Finanzkrise ein lohnendes Geschäftsmodell, können sie doch auch in der Krise noch ordentlich gutes Geld verdienen.

Kommt es zu einem Ausfall der Risikopapiere, muß der Staat einspringen, die Verluste übernehmen und die Banken retten. Dass es zur Krise kommen konnte, liegt vor allen den den hochriskanten Produkten der Finanzindustrie: den sog. Derivaten.

Die Banken machen das Geschäft und die Politik schaut zu <!-- und unterwirft sich den Finanzmärkten -->, obwohl die Regulierung der Finanzmärkte und ein Verbot von Derivaten längst überfällig ist.

Weblink:

<a title="»Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen« von Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593503085/zitatenschatz-21" rel="nofollow" target="blank"><img alt="Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen" src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3593503085.03.TZZZZZZZ.jpg" width="60" border="0"/><br/>Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen</a>
von Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß

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