Montag, 2. Februar 2015

Ein seltener Moment der kritischen Selbstreflexion

Die "Pegida"-Bewegung hat die Politiker aufgeschreckt wie einen Haufen Heuschrecken. Tiefer, wie sie es selber glauben können. Sie sind höchst irritiert, weil sie das Phänomen überhaupt noch nicht fassen können. Dazu gehört auch die gedankliche Erfassug und Verarbeitung. Diese Verunsicherung ist durchaus greifbar. So kommt es immer wieder zu verbalen "Glanzleistungen". Man fragt sich, ob die politischen Repräsentanten hierzulande nicht doch manchmal aufwachen und sich fragen: "Was rede ich da überhaupt für einen Quatsch?" "Wir müssen natürlich die Sorgen und Ängste der normalen Menschen ernst nehmen, mit den Leuten reden. Das sind ja ganz normale Menschen, die ihr ganz normales Leben leben wollen, aber natürlich viele Probleme haben, die wir verstehen müssen, statt diese Menschen in eine Ecke zu drängen, in die sie nicht gehören, wenn sie irgendwelchen Rattenfängern nachlaufen, die ihnen allen möglichen Unsinn versprechen. Hier müssen wir klare Kante zeigen, mit den Menschen reden und Aufklärung betreiben, denn Demokratie heißt ja vor allem Aufklärung, nichts anderes, meine Damen und Herren."

Sigmar Gabriel

"Die Welt ist voller Leute, die Wasser predigen und Wein trinken."

Giovanni Guareschi

Schon kratzt man sich unwillkürlich am Kopf! - Was ist das für ein seltener Moment der kritischen Selbstreflexion einer abgehobenen politischen Klasse, welche die Politik zum Selbstbedienungsladen ihrer Interessen gemacht hat und nur noch wirtschaftliche Interessen bedient, statt sich um das Wohl des Volkes zu kümmern? Wo kämen wir denn hin, wenn die Politik - ausgerechnet dank "Pegida" - jetzt anfangen würde, Politik für die armen und längst vergessenen Würstchen dieses Landes zu machen?

Kommentare:

  1. Vorsicht!
    Obschon ich mich vehement gegen Verschwörungstheorien stelle, gibt es eine, die tatsächlich keine ist:
    Recherchiere mal um die Vorgänge der einstigen, "Deutschen Jugend" (DJ) und Du wirst Dich tief erschrecken. Der damalige Bundeskanzler Adenauer hat auf Befehl der USA eine rechtsextremistische Gruppierung (künstlich) aufgebaut und mit direkten (!) und gezielten (!) Waffenlieferungen der USA ausgerüstet.
    Dann wissen wir zwischenzeitlich, dass uns sämtliche Bundesbehörden hinsichtlich des "NSU" die Hucke vollgelogen und zielgerichtet brisante Unterlagen vernichtet haben um zu verdecken, was längst nachgewiesen ist. Es wurden rechtsextremistischen Gruppen neben Manpower auch große Haufen Geld und Sprengstoffe geliefert.
    Und dann überlege mal, was heute um den Bombenanschlag auf dem Oktoberfest herum bekannt wird; da hat man damals geflissentlich und bewusst die Suche nach demjenigen, der als Mittäter verdächtig war und dem eine Hand beim Anschlag abgerissen worden war, nicht durchgeführt (wohl um ihn nicht zu enttarnen). Zwischenzeitlich ist sogar die Hand selbst auf unerklärliche Art und Weise aus den Händen der Kriminalbehörden "verschwunden".

    Fazit: da ist niemand, der sich tatsächlich "erschreckt"! Das einzige Erschrecken resultiert aus der peinlichen Entdeckung, dass zwischenzeitlich viel mehr enttarnt als versteckt werden konnte. Es kostet den Untersuchungsausschuss größte Mühe, entgegen aller Unterlagen und Zeugenaussagen konkret handelnde BKA-Leute NICHT als Mittäter zu identifizieren.
    Ziel der gesamten Aktion ist die Absicht, bewusst ein rechtsradikales Monstrum zu schaffen und steuern zu wollen, um ganz nach Wunsch Hass, Angst, Gewalt und Misstrauen in der Bevölkerung entstehen zu lassen und damit Politik zu machen. Das Vieh "NSU" ist genauso eine Kreatur der Bundesregierung wie "IS" und "al-Qaida" Machwerke der USA sind- und es dient dem gleichen Zweck.

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  2. Der in der ARD gesendte Film »Der blinde Fleck« über das Oktoberfest-Attentat und die Doku-Sendung haben einem die Augen geöffnet. Jeder, der sehen kann, konnte hier sehen, was dort eigentlich passiert ist. Dieser dokumentarische Film hat einen tiefen Einblick geworfen, in die "Arbeitsweise" bzw. das systematischse Versagen der Sicherheitsbehörden, denn diese haben den rechtsextremistischen Anschlag danach gezielt vertuscht und bewußt verschleiert.

    Jahrelang haben Neonazi-Gruppen der »Wehrsportgruppe Hoffmann«, deren Mitglied der spätere Attentäter Gundolf Köhler war, mit militärischen Übungen in Bayern ihr Unwesen getrieben, ohne daß die bayrische Regierung es für nötig befunden hatte, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil: die Politik hat diesem Treiben verharmlost und nur weggeschaut.

    Als nun Ende September 1980 eine Bombe am Eingang des Festgeländes zündete und der mutmaßliche Täter Gundolf Köhler das Oktoberfest-Attentat beging, platzte drei Wochen vor der Bundestagswahl zugleich eine politische Bombe, war Strauß doch Kanzlerkandidat und ein rechtsextremistisches Attentat hätte ihm den erhofften Wahlsieg gekostet.

    Von nun an nahm der politische Skandal seinen Anfang: Der bayrische Staatsschutz schützte hier nicht etwa die Demokratie, sondern vertuschte die Morde und schützte vor allem die Hintermänner des Attentats.

    Jeder halbwegs mit Intelligenz gesegnete Mensch hat hier erkennen können, daß das Ergebnis der anschließenden Untersuchung vorherher politisch durch Weisung von oben vorgeben wurde und das die Behörden auf politische Weisung gehandelt haben.

    Fortan ging es nicht mehr um die Aufklärung, sondern um die systematische Verschleierung des Attentats! Die Fäden, an den der vermeintliche Attentäter Gundolf Köhler wirklich hing, wurden danach von den Sicherheitsbehörden gekappt und die eigentlichen Drahtzieher blieben bis heute im Hintergrund.

    Genauso blinde und verblödende und dem Obrigkeitsstaat stets blind ergebene und lächerliche Medien waren - mit Ausnahme des mutigen BR-Journalisten Ulrich Chaussy - nicht in der Lage, diesen Zusammenhang zu erkennen und den Skandal der Vertuschung aufzudecken. Für was werden solche Einzeller in diesem Land überhaupt bezahlt?

    So sind die Morde des bis heute ungeklärt. Die Politik ist unfähig, diesen Sumpf trockenzulegen. Hier wird deutlich klar, wie und von wem wir eigentlich regiert werden! Demokraten sind es jedenfalls nicht, sondern Einzeller ohne jede Chance auf Zellteilung!

    Der Zufall nun wollte es, daß dieselben Mechanismen über 30 Jahre später im NSU-Fall wieder gegriffen haben. Das heißt: der Staat und der Verfassungsschutz haben auch nach 30 Jahre immer noch nichts gelernt!! Warum auch, Versagen wird schließlich nicht sanktioniert! Hier sind systematische Versager am Werk. Wir haben es mit einem verbrecherischen Verfassungsschutz zu tun, der vor seiner eigenen Verfasssung geschützt werden muss!

    Es ist auch kein »blinder Fleck«, wie die Film-Doku suggeriert, sondern es ist ein blindes, unfähiges und zutiefst anti-demokratisches System, deren blinde Aktuere hier am Werk waren und auch heute immer noch sind. Keine wirkliche bzw. funktionierende Demokratie verträgt solche verschleiernden Versager!

    Man muß diesen als Demokraten getarnten Faschisten das Handwerk legen! Es wird daher Zeit, daß das Volk daraus die Konsequenzen zieht und diese staatsdienerischen Verbrecher, falls sie nicht den Anstand haben, freiwillig zu gehen, endlich aus dem Land jagt.

    Die Brut ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!
    Ihr Interessenvertreter und Volksverkäufer aus dem rechten Spektrum: Ihr habt falscher Demokratie genug zeugnis abgelegt! Falls ihr noch einen Funken Anstand besitzt, könnt doch alle einpacken! Geht nach Hause! Der faschistische Lack ist ab. Das belogene Volk braucht Euch Lumpen nicht mehr!

    Wer jetzt immer noch nichts kapiert hat:
    Solches Versagen ist ein Anschlag auf die Verfassung dieses Landes! ! ! ! !

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