Mittwoch, 30. Dezember 2015

Die Gipfel von 2015

Der Gipfel vor dem Gipfel: Im Schloss Elmau in Oberbayern kamen im Juni die Regierungschefs der G7-Länder zu ihrem Gipfeltreffen zusammen. (Bild:  picture-alliance/dpa)

Eine derartige Häufung hochkarätigster Treffen zu entscheidenden Fragen wie in diesem Jahr gab es selten. Es gab kleine Kompromisse, beredet wurde viel, passiert ist noch wenig - so und ähnlich lauteten oft die Bilanzen. Journalisten müssen die frommen Botschaften der Politiker dann in die Welt hinausposaunen – egal, wie sinnvoll sie sein mögen.

Wie sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz so schön? "Europa ist eine faszinierende Idee!" Das war vor den vielen Gipfeln, die Brüsseler Welt war noch in Ordnung. Und jetzt? "Ich bin seit 21 Jahren Abgeordneter des Europäischen Parlaments und ein solches Jahr hab' ich noch nicht erlebt und kann nur hoffen, dass es 2016 besser wird."

Kein Wunder, nach so vielen Gipfeln. Gipfel zu erklimmen ist höchste Bergsteiger-Arbeit für alle. Man braucht kein Sitzfleisch, man braucht gute Kondition. Denn leider sind die Gipfel nicht öffentlich, das wäre besser für alle.

Weblink:

Die Gipfel von 2015 (und was sie gebracht haben) - www.hr-online.de

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen