Freitag, 1. Mai 2015

Wie die deutschen Lügen-Presse dreiste Propaganda im Arbeitskampf betreibt

Besonders entlarvend ist die Propaganda der deutschen Lügen-Presse im Falle des Gewerkschaftschefs Claus Weselsky. Hier kann das ganze Ausmaß der dreisten Propaganda exemplarisch besichtigt werden. Der Hintergrund dieses bizarren Streik ist folgender:

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) fordert eine Entlastung ihrer Kollegen, da diese können Beruf und Familie fast nicht mehr in Einklang bringen. Jeder Lokomotivführer und jeder Zugbegleiter weiß, dass er im unregelmäßigen Schichtdienst arbeiten muss, aber dass er drei Wochenenden hintereinander zum Dienst eingeteilt wird und er Schichten bis zu 13 Stunden leisten muss. Durch Überbelastung werden die Kollegen häufiger krank, was zusätzlichen Personalmangel bringt. Und mittelfristig ist auch kein Nachwuchs zu finden, wenn Zugpersonal verheizt wird.

Die Mitglieder haben beim ihren Arbeitskampf deutlich gezeigt, dass sie von der Hinhaltetaktik der Deutschen Bahn genug haben. Ihre Überstunden müssen begrenzt, ihre Wochenarbeitszeit reduziert und die Schichten deutlich verbessert werden. Außerdem fordern wir fünf Prozent mehr Lohn. Jetzt ist die DB bei den Tarfiforderungen am Zug.

Wenn jemand, wie der Gewerkschaftschef Claus Weselsky das tut, was die Mitglieder einer Gewerkschaft, die diesen Namen auch verdient, von ihm erwarten, nämlich die Interessen der Arbeitnehmer gegen eine sich halsstarrig sich zeigende Deutsche Bahn vertritt und somit gegen die allgemein vorherrschenden Interessen des Kapitals verstösst, bekommt er Ärger und wird zum Lieblingsfeind der deutschen Medien erklärt.

Die Bahn taktiert erneut zu Lasten der Kunden. Natürlich kennt die Deutsche Bahn die Spielregeln im Arbeitskampf und weis die Journaille auf ihrer Seite. Sie hofft dabei, dass die Gewerkschaft nach dem Aufbau von Druck durch die meinungsführende Presse irgendwann einknicken wird.

Ein mutiger Journalist würde die Fakten und Hintergründen dieses Arbeitskampfes thematisieren und offenlegen und fragen, warum die Deutsche Bahn sich hartnäckig weigert, den Angestellten der Bahn angemessene Löhne zu zahlen. Gibt es Reportagen in den Medien hierzu?

Wohl kaum, aber gut bezahlte Schreiber finden sich für die Verbreitung von Propaganda, deren Aufgabe es ist, den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Tarifforderung zu verschleiern, immer genug. Überall, nicht nur in Werbeagenturen und Chefredaktionen, auch die Hochschulen bilden jede Menge Massendiener und Funktionäre für Pöbelzwecke jenseits ihrer bürgerlichen Wohlanständigkeit aus.
Der Wirkungszusammenhang ist nun folgender:

Wüsste sich die Deutsche Bahn sich nicht mit den Meinungsmachern deutscher Medien im Bunde, wäre ihre halsstarrige Streikhaltung längst zusammengebrochen, die Angestellten der Deutschen Bahn, die ja früher Beamten waren, würden für ihre zahllosen Überstunden und Wochenendarbeit endlich fair entlohnt und alle Bahnkunden könnten wieder pünktlich und ohne Störungen befördert werden. Aber genau das will offensichtlich niemand in diesem Land - und schon gar nicht die deutsche Lügenpresse, die mit einseitiger Berichterstattung gutes Geld verdient.

Es sind hier regelmäßig irrlichterndebezahlte Schreibknechte am Werk, die in ihrem Brotberuf bezahlte Propaganda und Hetze betreiben. Wer das jetzt alles nicht glaubt, kann das auch unter folgender Artikel der Nachdenkseiten www.nachdenkseiten.de nachlesen. - Einen schönen 1. Mai - dem »Tag der Arbeit« noch! - bevor auch dieser irgendwann wegen des Konkurrenzdrucks der am 1. Mai arbeitenden Chinesen abgeschafft wird.

Weblinks:

Gianis Weselsky? Ja geht´s noch? - www.nachdenkseiten.de

Durch Betteln lässt sich die Deutsche Bahn nicht beeindrucken – Im Gespräch mit Claus Weselsky - diefreiheitsliebe.de

Weblink:

Empört euch« von Stéphane Hessel
Empört euch«
von Stéphane Hessel

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